| Geld regiert die Welt… |
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An den überfüllten Stränden tummeln sich derweil die Badegäste und genießen "Sol y Playa". Egal, ob im Wasser Medusenschwärme darauf warten die Schwimmer zu zwicken, sich die Wellen im stürmischen Meer türmen, Rote Flaggen der Rettungsschwimmer und deren Warnungen per Megaphon und Trillerpfeife werden einfach ignoriert. Wie die "Lemminge" stürzen sich die Massen dennoch in die Fluten, trotz akuter Lebensgefahr. Was dagegen tun? Da kommt die Idee auf, Geldbußen zu verhängen, wenn die Warnsignale missachtet werden. Und das scheint tatsächlich zu wirken. Es sieht so aus, als stehe auch bei den Touristen Geld an erster Stelle, als sei es wichtiger als das eigene Leben (und erst recht das Leben derer, die sich in Gefahr begeben, um die Waghalsigen zu retten!). Es scheint, das ist normal in unserer "modernen" Zeit des 21. Jahrhunderts. Oder doch nicht? |

Leserbriefe 


August. Es ist wieder soweit. Wie gewaltige Bienenschwärme fallen die Touristen über die Costa Blanca her. Und alle freuen sich. Warum, ist klar. Jetzt fließt Geld in Strömen. Und das ist doch das Wichtigste, oder? Wen störts, wenn die Straßen total verstopft sind, wenn die Autos fast übereinander gestapelt parken müssen und, - wie in Dénia passiert, die Feuerwehr eine Polizeieskorte benötigt, um zum Brandort zu gelangen. Fast sieht es so aus, als bemerke man dieses Problem immer erst dann, wenn nichts mehr geht. Es gibt großes Palaver, wie man die Situation ändern könne, was man machen müsse. Und hinterher scheint wieder alles vergessen bis zum nächsten Jahr. Investitionen in eine ausreichende Infrastruktur sind schließlich teuer. Stattdessen wird fleißig weitergebaut, denn dann kommen noch mehr Urlauber an die Küste und lassen die Kassen klingeln. Wer denkt da schon an die Nachteile? 

