| Alle Jahre wieder… |
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Und ich frage mich, wo bleiben da noch die überraschten, strahlenden Kinderaugen, wenn sie die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum finden, oder, wie hier in Spanien, von den "Reyes Magos", den Heiligen Drei Königen, erhalten? Das gleicht doch eher einer Warenabnahme nach einer vorher georderten Lieferung! Und das Schlimmste. Schon kurz nach Weihnachten fliegt das "Zeug" dann meist unberührt in einer dunklen Ecke herum… Apropos Spanien. Glauben Sie nur nicht, dass der Weihnachtskaufrausch hier unter der südlichen Sonne weniger drastisch ist. Im Gegenteil, die Spanier geben für das Weihnachtfest noch mehr "Kohle" aus. Da kommt nämlich zusätzlich das üppige Mahl an den Feiertagen hinzu. Das macht immerhin bei den Spaniern vierzig Prozent der Gesamtausgaben an Weihnachten aus. Im europäischen Durchschnitt liegen die Spanier in diesem Jahr mit rund 900 Euro auf dem dritten Platz. Im Vergleich, in Deutschland sind es rund 420 Euro durchschnittlich, die für die Weihnachtsfeiertage ausgegeben werden. Das sind schon stolze Summen, oder? Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich will nicht gegen den Konsum angehen, schließlich habe ich nicht die Absicht, die Wirtschaft zu ruinieren. Aber ich denke, ein ganz klein wenig sollte bei dem allem doch der Sinn des Weihnachtsfest erhalten bleiben: Das Fest der Liebe und Frieden auf Erden. Und das haben wir alle doch bitter nötig, oder etwa nicht? |

Leserbriefe 


Ich weiß, es wurde schon viel darüber geredet und geschrieben, aber es liegt mir dennoch am Herzen. Jedes Jahr ist es das gleiche. Vor Weihnachten stürzen sich die Menschen ins Stadtgetümmel und geraten in einen wahren Kaufrausch. Warum das ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit so extrem ausartet, ist mir schleierhaft. Sicherlich, da sind die vielen Geschenke, - ursprünglich mal ja Gaben der Liebe -, die müssen schließlich alle besorgt werden. Ich habe den Wunschzettel eines kleinen Mädchens gesehen. Der gleicht mehr der Bestellliste eines Kinderladens! 

